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Eisenbach liegt auf rund 1000 Metern über dem Meeresspiegel im äußersten Osten des Hochschwarzwalds und besteht aus den vier Ortsteilen Eisenbach, Oberbränd, Bubenbach und Schollach. Im Hauptortsteil lebt etwa die Hälfte der 2150 Einwohner.

 

Für rund 400 Jahre war Eisenbach ein Ort für Bergleute:

Bereits anno 1523 wird das Bergwerk in der Hochschwarzwaldgemeinde urkundlich erwähnt.

Diese Bergleute waren die ersten Eisenbacher, die bereits 1605 in Villingen Fasnet feierten. Immer wieder wurden den Arbeitern die Feierlichkeiten verboten, was sie aber nie ganz daran hinderte, die fastnächtliche Tradition fortzuführen. 

 

Die erste Aufzeichnung über Fasnet in Eisenbach stammt aus dem Jahr 1884, als ein "närrisches Comité" zu einem "pompösen Maskenzug" mit anschließndem Ball ins Gasthaus Bad einlud. Die Fasnet, wie wir sie heute feiern, brachte der Bräunlinger Mathias Koch 1904 nach Eisenbach. 

 

Mit dem ersten Weltkrieg endeten diese Feierlichkeiten zunächst. 1924 wurden sie durch die Feuerwehrmusik aber wieder aufgegriffen. Koch gründete 1925 erstmals ein sechsköpfiges Komitee, das die Fasnet organisierte. Nachdem ein Mitglied des Komitees aber alle Narren zum kostenlosen Essen und Trinken eingeladen hatte und die Geschäftsleute Dietsche, Kramer und Bühler die gesamte Zeche übernehmen mussten, zerbrach dieses Komitee wieder. 

 

1934 gründete Mathias Koch schließlich den Narrenrat. Parallel entstand die Narrenzunft Eisenbach als lose Gruppe, die jedoch nicht als Verein eingetragen wurde. 

Aus der Bergbau-Tradition heraus ist der Bergmann 1975 als Fasnetfigur entstanden, wo der Verein dann auch eingetragen wurde. 

Die Holzmaske der Bergmänner zeigt ein farbenfrohes, in Stein gehauenes, Gesicht.